Sonntag, 1. Mai 2011

Wenn niemand dich versteht
Und du innerlich vergehst`
Willst dir Schmerzen zuführen
Um überhaupt etwas zu spüren
Unerklärlicher Hass dich zerfleischt
Dein tiefstes Inneres zerreißt
Denn niemand hört dir zu
Du kannst nicht kommen zur Ruh`
Tränen schnüren deine Kehle zu
Denn keiner weiß: wer bist du
Suchst Flucht in die Verschlossenheit
Wirst niemals werden davon befreit
Du gibst die Schuld der Liebe
Dem grausamen Tod der Liebe
Zwei wichtige Freunde verloren
Ab da war dein Leben verworren
Und war es auch nur das Leben von Tieren
So schmerzt es sehr dieses zu verlieren
Über drei Jahre ist es schon her
Und doch quält es dich noch so sehr
Die Sehnsucht verbrennt deine Seele
Hast immer einen Kloß in deiner Kehle
Du versuchst zu weinen, willst weinen
Doch kann das wohl dich nicht meinen
Eine Klinge blitzt auf im Sonnenlicht
Lange wehrst du dich dagegen nicht
Ein Rinnsal aus Blut, ein kurzer Schmerz
Und dir wird leichter um´s Herz
Du fragst dich: ist eine Lösung der Tod
Eine Flucht aus deiner großen Not?
Doch sterben kannst du nicht
Vielleicht gibt es ja bald ein Licht
Du siehst dich an im Spiegel
Siehst die dunklen Augenringe
Dein früher glänzendes und freudvolles Gesicht
Wirkt blass und die Freude darin ist erlischt
Du hoffst niemand sieht die tränennassen Augen
Und deine tränenroten Wangen
Denn niemand versteht dich...
Niemand müht sich für dich...

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